Pagani Zonda R mit neuem Rekord auf der Nordschleife

Bei den seriennahen Sportlern hat der Pagani Zonda R nach der Jagd auf die ultimative Bestzeit auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings eine neue Zeit in den Asphalt gebrannt. Für die 20,83 Kilometer der sogenannten Grünen Hölle benötigte der Supersportler gerade mal sechs Minuten und 47 Sekunden. Der Zonda R wurde allerdings im Vergleich zu der Straßenversion an einigen Stellen modifiziert. Der Radstand wuchs somit rund fünf Zentimeter und der Zonda R ist auch 45 Zentimeter länger als das Serienmodell. Die Ingenieure haben den großen Raumgewinn für zahlreiche Umbauarbeiten an der Aerodynamik genutzt. Die Front des italienischen Sportlers wurde überarbeitet und mit einem wuchtigeren Splitter ausgestattet. Am Heck sticht sofort der riesige Diffusor sowie der verstellbare Flügel ins Auge.
Auch bei der Rekordversion des Zonda R verrichtete wie gewohnt ein AMG-Triebwerk seinen Dienst. Der 7,2-Liter große V12-Motor leistet schon in der Serienversion stolze 650 PS, für die Rennvariante wurde die Lunge des V12 allerdings um 1,2 Liter beschnitten, im Gegenzug aber die Nenndrehzahl erhöht. Am Ende stehen gewaltige 750 PS sowie ein Drehmoment von 710 Newtonmeter bereit. Um die Kraftübertragung kümmert sich ein sequenzielles Sechsganggetriebe, welches dank eines Gehäuses aus Magnesium das Gewicht des Zonda R weiter nach unten drückt.
Dazu trägt auch das neu entwickelte Karbon-Titan-Chassis sowie geschmiedete Aufhängungsstücke und Verschraubungen aus Titan bei. Am Ende bringt es der Zonda R auf ein Gewicht von gerade mal 1.070 Kilogramm. Damit spurtet der Supersportler in nur 2,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 350 Stundenkilometern. Für den Zonda R verlangen die Italiener einen stolzen Preis von 1,7 Millionen Euro.

Video & Foto: paganiautomobili.it

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